Mit Hilfe der Photovoltaik wird Sonnenenergie mittels Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Bislang bestehen Solarzellen am häufigsten aus dem Halbleiter Silizium.

Der durch Solarenergie erzeugte Gleichstrom kann direkt für das Betreiben elektrischer Geräte eingesetzt werden oder in Akkumulatoren gespeichert werden. Es ist auch möglich, die elektrische Energie mittels Wechselrichtern in Wechselstrom umzuwandeln und in das Stromnetz einzuspeisen. Eine grosse Zahl von Solarzellen wird miteinander verbunden, um ein Solarpanel mit grösserer Leistungsfähigkeit zu erhalten.

 

Weltmarkt

Seit einigen Jahren wird die Installation von Photovoltaikanlagen durch nationale Programme beschleunigt, die finanzielle Anreize bieten wie subventionierte Preise für Solarstrom, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird, z.B. in Deutschland, Japan, Spanien, den USA, Australien, Frankreich usw.

2006 erzeugten die weltweit neu installierten Photovoltaikanlagen eine Leistung von 1500 Megawatt, damit wurde die Leistung der insgesamt auf der Welt installierten Anlagen auf 6700 Megawatt angehoben. Japan (1750 MW), Deutschland (3063 MW) und die USA (610 MW) erzeugen 81% des weltweit produzierten Solarstroms. Die ans Netz angeschlossenen Anlagen (ohne Speicherung der Elektrizität) stellen den grössten Anteil am Zubau.

 

Chemisches Risiko

Bei der Produktion von Solarzellen werden Chemikalien eingesetzt. Die gefährlichsten werden hier beschrieben.

  • Das Dotieren des Emitters der Solarzelle besteht im Einleiten eines neutralen Gases in Phosphoroxylchorid (POCl3), das giftig und ätzend ist
  • Flusssäure-Bäder (HF) werden eingesetzt, um das Silizium zu ätzen
  • Um die Oberfläche des Siliziums zu texturieren werden Natriumhydroxid (NaOH) und Säuren (Flusssäure: HF, Salpetersäure: HNO3, Salzsäure: HCl) eingesetzt

Phosphoroxydchlorid (POCl3) ist im Glas enthalten, was das Risiko der Kontaminierung von Mensch und Umwelt birgt. Dagegen haben die eigentlichen Solarzellen selbst kaum eine Auswirkung auf die Umwelt, da die Basismaterialien (Aluminium, Glas, Silizium) wiederverwendet oder recycelt werden können.

Die grössten Risiken bestehen in folgenden Bereichen:

  • Produktion (Befüllen von Bottichen, Ventile, Wartung)
  • Warenannahme (Umfüllen)
  • Lagerbereich

 

 

 

Aktuelles

Kurzmeldungen

Chemische Risiken

FAQ

News

Letzte Artikel

Kontaktieren Sie uns

 

 

Tinovamed GmbH

Gewerbestrasse 2

4563 Gerlafingen

032 566 71 72

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

oder per Webformular