Die Produkte gefrieren bei – 1ºC ohne sich zu verändern. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass heizbare Schutzschränke erhältlich sind, welche es ermöglichen, Diphotérine® oder Hexafluorine® auch im Aussenbereich während der kalten Jahreszeit verfügbar zu halten. In Extremfällen kann Diphotérine®/Hexafluorine® Temperaturen von 250ºC bis zu 20 Minuten ohne Schaden überstehen.

Ja, mehrere Anwender (u.a. Rhône Poulenc, Alusuisse, Martinswerk, Avesti…) haben Fallsammlungen über chemische Verbrennungen gemacht, die mit Diphotérine® oder Hexafluorine® erstbehandelt wurden. Es wurde u.a. festgestellt, dass der durchschnittliche Arbeitsausfall bei der Anwendung von Diphotérine® und Hexafluorine ® im Vergleich zu einer Spülung mit Wasser beträchtlich herabgesetzt werden konnte. Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne die entsprechenden Studien zur Verfügung oder Sie finden eine Übersicht der Studien unter www.diphoterine.ch.

Ja. Diphotérine®/Hexafluorine® können mit Radionukleiden wie Strontium, Kobalt, Cäsium und Uran Chelate bilden. Sie können mit Anionen wie Oxalat Chelate bilden, aber nicht Kalzium oder Magnesium.

Nein. Diphotérine® und Hexafluorine® sind keine Medikamente, sondern Medizinprodukte, die nicht zur Heilung einer Wunde benutzt werden, sondern dazu dienen, das chemische Produkt zu entfernen, um zu verhindern, dass es zu Haut- und/oder Augenschäden kommt. Sie haben keine physiologische Wirkung auf das Auge oder die Haut. Diphotérine® und Hexafluorine® sind als Medizinprodukte registriert.

Diphotérine® ist nicht toxisch (LD50 > 2000 mg/kg oral/über die Haut akut, bei Tierversuchen ermittelt). Bei der Verwendung durch Menschen am Arbeitsplatz gibt es keine Hinweise auf Toxizität. Dazu wurden vom Hersteller pharmakologische Tests durchgeführt. Es wurde keine erbgutverändernde Wirkung beim Ames-Mutagenitäts-Test festgestellt.

Diphotérine® und seine Rückstände durch Reaktion mit starken Säuren oder Basen wirken auf Kaninchenaugen nicht irritierend. Auf gesunde Augen beim Menschen wirken sie ebenfalls nicht irritierend. Es gibt keinen Hinweis auf eine schädigende Wirkung durch die Anwendung von Diphotérine® nach Arbeitsunfällen im industriellen Bereich. Tests bei Meerschweinchen ergaben, dass Diphotérine® die Haut nicht reizt. Tests zur Ökotoxizität haben ergeben, dass Diphotérine® auf Standardorganismen nicht toxisch wirkt.

Da es ein Chelatbildner ist, kann Diphotérine® zur Dekontaminierung von Metallen (wie den radioaktiven Elementen Uran-238, Cäsium-137, Strontium/Yttrium-90 und Kobalt-60) verwendet werden. Da es eine sterile wasserhaltige Lösung ist, ermöglicht Diphotérine® die Verdünnung und mechanische Abspülung bei Staub und anderen trägen chemischen Substanzen. Für Staub und träge chemische Partikel ist die isotonische Spüllösung Afterwash® besser geeignet.

Diphotérine® (und auch Hexafluorine®), das direkt auf die Chemikalie einwirkt, lindert den Schmerz schnell. Ein Schmerzmittel ist deshalb praktisch unnötig. Wenn es laut dem Notfallplan mancher Unternehmen oder Augenkliniken eingesetzt wird, kann es nur einen zusätzlichen synergetischen Effekt haben.

Studien des INRS (Institut National de Recherche Scientifique, Paris) haben ergeben, dass eine Spülung mit Wasser vor der Spülung mit Diphotérine®/Hexafluorine® zu schlechteren Ergebnissen führt, als wenn nur Diphotérine ®/Hexafluorine® eingesetzt wird. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass eine erste Spülung mit Wasser oder Kochsalzlösung den Einsatz der aktiven Spüllösungen Diphotérine®/Hexafluorine® hinauszögert. Zudem wirken Wasser, NaCl usw. hypoton und die ins Gewebe vorgedrungene Chemikalie wird dadurch nicht gestoppt.

 

 

Diphotérine® wird weltweit unter diesem Namen angeboten. Die Ausnahme bilden Deutschland und Österreich: bei der Entwicklung des Produktes wurde für diese Märkte ein anderer Stabilisator gewählt und das Produkt Previn® bezeichnet. Diphotérine® und Previn® besitzen die identische Wirksamkeit und verlangen dasselbe Anwendungs-Protokoll.

Der Unterschied liegt alleine in der Haltbarkeit:

  • Haltbarkeit von Previn®: 1 Jahr
  • Haltbarkeit von Diphotérine®: 2 Jahre

 

 

Nach 24 Monaten hat sich eine bestimmte Anzahl Diphotérine® Moleküle untereinander verbunden, um stabil zu sein. Diese können im Notfall nicht mehr zur Verfügung stehen, um Säure oder Laugenmoleküle unschädlich zu machen. Diphotérine® verliert also an Wirkung. Aus diesem Grund sind wir auch darauf bedacht, Sie auf mögliche abgelaufene Produkte hinzuweisen.

Eine amphotere Verbindung kann aus so entgegengesetzten Chemikalien wie Säuren/Basen oder Oxidationsmitteln/ Reduktionsmitteln Chelate bilden (und damit dekontaminieren). Das Spülen mit einer amphoteren Lösung wie Diphotérine®/Hexafluorine® erlaubt die schnelle Rückkehr zu einem physiologischen pH-Wert und erzielt dadurch ein sicheres Ergebnis der Spülung.

Diphotérine®/Hexafluorine® sind hypertone Spüllösungen, weil sie das Eindringen der Chemikalie in das Gewebe verhindern oder stoppen. Ein hyperosmolarer Druck stellt einen Fluss vom Gewebeinneren an die Oberfläche her. Dadurch wird die Chemikalie aus dem Gewebe an die Oberfläche der Haut oder des Auges transportiert. Mit einer hypertonen Spüllösung wird die Dekontaminierung also beschleunigt.

Diphotérine® ist eine Erste-Hilfe-Spüllösung zur Behandlung von Chemikalienspritzern auf der Haut und in den Augen. Sie ist polyvalent, hypertonisch und ein amphoterer Chelatbildner. Diphotérine® ist eine sterile, wasserhaltige Spüllösung. Wenn Diphotérine® während der ersten Minute1 nachdem der Chemikalienspritzer erfolgt ist angewendet wird, verhindert oder minimiert es das Auftreten von Verletzungen und damit das Risiko von Folgeschäden.

1 Ausnahme: das LIS (50 ml Augenspülung), die kleinste Dosierung von Diphotérine®, muss innerhalb von 10 Sekunden angewendet werden.

Diphotérine®/Hexafluorine® neutralisiert aktiv die verschüttete Chemikalie. Diphotérine®/Hexafluorine® und seine Rückstände, die bei der Dekontaminierung von stark ätzenden Chemikalien entstehen, sind nicht toxisch und nicht umweltgefährdend. Benutztes Diphotérine®/Hexafluorine® kann über die Kanalisation entsorgt werden (im Gegensatz zu anderen Spüllösungen, die nach dem Einsatz immer noch aktive, chemische Substanzen enthalten und als Sondermüll entsorgt werden müssen).

Es gibt heute kein Produkt auf dem Markt, welches gleichzeitig folgende Eigenschaften aufweist:

  • Wirkt aktiv auf Laugen, Säuren, Lösungsmittel, Reduktoren, Chelatbildner und Oxidationsmittel
  • Ist hyperton
  • Ist phosphatfrei und unbedenklich ohne Nebenwirkungen anwendbar
  • Ist auf Augen und der Haut anwendbar
  • Verfügt über ein klares Anwendungsprotokoll

Afterwash® ist eine tränenisotonische Spüllösung. Sie kann nach dem Einsatz von Diphotérine® oder Hexafluorine ® eingesetzt werden, um den physiologischen pH-Wert wiederherzustellen oder um feste Chemiepartikel aus dem Auge zu spülen.

Bindemittel wie Trivorex® usw. sind Chemikalienbinder, die sich für die Neutralisation und Verfestigung von verschiedenen Arten von Chemikalienlachen eignen.

Prevor als Spezialist für den Umgang mit chemischem Risiko bietet folgendes an:

  • Bücher zu den Themen «Chemisches Risiko und Gesundheit am Arbeitsplatz», über die Vorbeugung beim Einsatz von Lösungsmitteln usw. sind in französischer Sprache erhältlich.
  • Fachseminare für Spezialisten aus dem Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheit (technische Aufsichtsbeamte, Sicherheitsingenieure, Arbeitsmediziner, Notärzte, Toxikologen) sowie Ausbilderseminare (für Personen, die Sicherheitsbelehrungen und Ausbildungen im Bereich Arbeitssicherheit durchführen,) zum Thema Erste Hilfe nach Kontamination mit Gefahrstoffen finden regelmässig in verschiedenen Städten statt.

Die tragbaren Duschen und Sprays funktionieren mit CO2. Prevor arbeitet nicht mit Treibgasen, welche schädlich für die Ozonschicht der Erde sind.

Diphotérine® hat viele Aktivstellen und reagiert dank seiner amphoteren Eigenschaften mit so entgegengesetzten chemischen Verbindungen wie Säuren/Basen, Oxidationsmitteln/ Reduktionsmitteln usw. Es ist ein Chelatbildner. Seine Hypertonizität erleichtert das Erreichen eines osmotischen Wertes, der das Eindringen der Chemikalie stoppt und die bereits eingedrungene Chemikalie aus dem Gewebe löst.

Diphotérine® ist polyvalent. Dadurch wirkt es bei einer breiten Palette von Chemikalien/Chemikalienarten (mehr als 1500 wurden in Vitro getestet), u. a. bei Säuren, Basen, Oxidationsmitteln, Reduktionsmitteln, irritierenden Stoffen, Lösungsmitteln und Augenreizstoffen. Daher ist Diphotérine® die logische Wahl, wenn es darum geht, Spritzer unbekannter Chemikalien zu dekontaminieren.

Diphotérine ist eine Entwicklung einer Gruppe von Ärzten, Chemieingenieuren und Apothekern. Das Labor Prevor, welches die Produkte herstellt, hat seinen Sitz und auch die Produktionsstätte in der Nähe von Paris/Frankreich.

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FAQ

Dekontamination

Bei welchen Temperaturen soll Diphotérine®/Hexafluorine® gelagert werden?

Absorptionsmittel

Wie erhalte ich genaue Informationen über das Risiko der verschütteten Stoffe?

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