Die Abkürzung AED steht für „Automatisierter Externer Defibrillator“. Ein AED wird benötigt, um einen elektrischen Impuls, an eine Person mit Herz-Kreislaufstillstand zu übertragen. AEDs wurden entwickelt, damit Personen die nicht über medizinisches Grundwissen verfügen, Lebensrettung leisten können.

Zwei mit dem AED verbundene Elektroden werden auf dem Oberkörper des Patienten platziert. Ein interner Computer im AED analysiert den Herzrhythmus und entscheidet, ob ein elektrischer Schock benötigt wird. Per Computerstimme wird der Helfer durch die einzelnen Rettungsschritte der Wiederbelebung geführt.

Nach einem plötzlichen Herzversagen setzen bereits nach fünf Minuten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Zum Überleben ohne bleibende Schäden, bleibt nur ein Zeitfenster von drei bis fünf Minuten. Notarzt- und Rettungsdienst braucht in der Regel mindestens 10 Minuten bis zum Einsatzort. Die schnelle Hilfe ist also weder von Notärzten noch von Rettungsdiensten machbar, sondern einzig und allein durch Frühdefibrillation mit dem AED.

Der Plötzliche Herztod (PHT) ist ein medizinischer Fachausdruck für einen plötzlich und unerwartet eingetretenen Tod mit kardialer Ursache. Im angloamerikanischen Sprachraum ist die Bezeichnung Sudden Cardiac Arrest (SCA) gebräuchlich. Der Tod ist hierbei meist Folge eines anhaltenden Kammerflimmerns oder einer anhaltenden Kammertachykardie, die dann zum Herzstillstand führt.

Die Deutsche Herzstiftung befürwortet die Verbreitung und den Gebrauch von AEDs durch Nicht-Mediziner.

Jeder kann jederzeit einen Herzstillstand bekommen. Sowohl Kinder und Jugendliche, als auch Sportler und ältere Menschen. Zwar steigt das Risiko eines Herzstillstandes mit zunehmendem Alter und bei Menschen mit Herzproblemen, jedoch sind ein hoher Prozentsatz der Opfer, Menschen ohne bekannte Risikofaktoren.

Nein. Bei einem Herzinfarkt müssen Ärzte die erforderlichen Medikamente verabreichen und weitere lebensrettende Massnahmen, wie etwa eine Operation (optimalerweise innerhalb von einer Stunde) einleiten, damit der Herzmuskel wieder durchblutet wird. Im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes muss dem Patienten schnellstmöglich ein Stromstoss mit einem Defibrillator versetzt werden, da die Person sonst stirbt.

Bei Feststellung des drohenden plötzlichen Herztodes muss sofort mit Reanimations-Massnahmen, vor allem der Herzdruckmassage, begonnen werden. Ist ein AED vorhanden, sollte dieser sofort hinzugezogen werden und wie folgt eingesetzt werden: A – Anschalten des Gerätes mittels grüner Taste B – Befestigen der Elektroden am entblössten Oberkörper gemäss Anleitung C – Computerstimme folgen

Mit der Reanimation sollte möglichst in einem Zeitfenster von drei bis fünf Minuten begonnen werden, da innerhalb dieser Zeit die Überlebenswahrscheinlichkeit mit bis zu 70% noch relativ hoch ist. Als Faustregel gilt, pro Minute sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%.

Nein, AEDs sind sehr einfach auch durch nicht-medizinische Personen zu bedienen. Nach dem Einschalten durch Drücken der grünen Taste, wird der Anwender mit einer Sprachansage durch die Wiederbelebungsschritte geführt. Um Sicherheit für den Ernstfall zu gewinnen, wird eine unterstützende Ausbildung in der kompletten Herz-Lungen-Wiederbelebung u.a. von der Bundesärztekammer empfohlen.

Das ist sehr unwahrscheinlich. Studien mit dem Lifeline AED haben gezeigt, dass das Gerät Kammerflimmern mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 99 Prozent richtig erkennt. Bei einem normalen Sinus-Rhythmus würde der Lifeline AED zu 100% nie einen Schock freigeben. Diese Werte übertreffen die allgemeinen Anforderungen bei Weitem und sind klassenführend.

Der Defibtech AED ist seit dem Jahr 2003 auf dem Markt. Viele Menschenleben sind bereits gerettet worden, darunter alleine 36 in den Jahren 2003 bis 2006 auf dem Flughafen von Chicago.

Nein, bei der Anwendung ist einfach der klaren, ruhigen Sprachansage zu folgen. Der Lifeline AED erkennt beispielsweise einen normalen Herzschlag (Sinusrhythmus) mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% und gibt dann keinen Schock frei. Die Verwendung des Lifeline AED ist für den Patienten und den Anwender vollkommen sicher.

Der Defibtech Lifeline AED besitzt eine Batterie mit 7 Jahren Standby Zeit, die bis zu 300 Schocks abgeben kann. Bei Gebrauch verkürzt sich die Zeit entsprechend. Für die permanente Selbstüberwachung hat der AED eine 9V Lithium Batterie, die eine Lebensdauer von mehr als einem Jahr hat.

Die Elektroden haben eine Haltbarkeit von 2 Jahren und müssen danach getauscht werden, auch wenn sie nicht gebraucht wurden. Nach dem Gebrauch müssen die Elektroden sofort erneuert werden. Der AED führt regelmässige Selbsttests durch, um zu prüfen, ob er einsatzfähig ist. Wird ein Fehler erkannt, gibt der AED ein akustisches Signal und die Statusanzeige blinkt rot, um den Betreiber auf einen benötigten Service aufmerksam zu machen.

Ja, jeder kann einen AED kaufen. Die Anwendung des AED geschieht im Rahmen des „rechtfertigenden Notstandes“ entsprechend §34 Strafgesetzbuch und der mutmasslichen Einwilligung des Betroffenen.

Ein AED sollte für Nicht-Mediziner einfach in der Anwendung sein, technisch absolut zuverlässig und einen vernünftigen Preis haben. Der Defibtech Lifeline AED erfüllt diese 3 Kriterien in sehr hohem Masse.

Bei der von Grund auf neuen Entwicklung konnte auf dem Erfahrungsschatz vorhandener medizinscher Geräte aufgebaut und durch eine Vielzahl von Design und technischen Innovationen ergänzt werden. Als Ergebnis ist der Lifeline AED auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik. Eine vollständig automatisierte Produktion, mit sorgfältiger Kontrolle, stellt das permanent hohe Mass an Qualität sicher.

Der Defibtech AED hat eine Garantie von 8 Jahren.

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